Sie sind hier: Unsere Schule Unterricht

Unterrichtskonzept

Definition:

Mit Unterrichtskonzepten sind markante Stilformen beim Unterrichten und Lernen in der Schule gemeint. Unterrichtskonzepte liefern eine griffige Orientierung unterrichtspraktischen Handelns.

JANK/MEYER: „Unterrichtskonzepte sind Gesamtorientierungen didaktisch-methodischen Handelns, in denen ein begründeter Zusammenhang von Ziel-, Inhalt- und Methodenentscheidungen hergestellt wird.“

Dabei sind Unterrichtskonzepte von vornherein normativ (wertend) und präskriptiv (beschreibend), d.h. sie beschreiben, wie sich ihr Erfinder guten Unterricht vorstellt.
Jedem Unterrichtskonzept liegt ein didaktisches Prinzip zu Grunde. Didaktische Prinzipien sind zusammenfassende Chiffren für die didaktisch- methodische Akzentuierung eines Unterrichtskonzepts. z.B. Prinzip der Öffnung  offener Unterricht.

Fragt man sich heute „Was ist guter Unterricht?“, „Wie kann heute guter Unterricht geleistet werden?“, so müssen die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahre / Jahrzehnte mit in den Blick genommen werden. Siehe dazu das Schaubild:

  Bitte fahren Sie mit der Maus über das Bild um die Details anzusehen.

Gesellschaftliche Veränderungen haben ihre Auswirkungen auf die Menschen, auf Erwachsene und Kinder. Lernen und Lehren geschieht heute unter anderen Bedingungen als vor 20 oder 30 Jahren.

Dies hat zur Folge, dass sich Unterrichtskonzepte nach und nach ebenfalls verändern und weiterentwickeln mussten und müssen.

Das Lernen lernen !

Die sich ständig und schnell verändernde Lebenswirklichkeit
macht heute mehr denn je ein lebenslanges Lernen
erforderlich. Deshalb legen wir neben der Vermittlung der
Kulturtechniken
Lesen, Schreiben und Rechnen
besonderen Wert darauf, dass die Kinder im Laufe der
Grundschulzeit das
Lernen lernen.

Um das zu erreichen, schulen wir vor allem die vier Bereiche:

  Das bedeutet für den Unterricht Beispiele:
1. Förderung grundlegender Fähigkeiten Schulung der Wahrnehmung, Konzentration, Ausdauer Spiele zur Sinneserfahrung als auch Stilleübungen
2. Erhaltung bzw. Entwicklung von Lernbereitschaft Motivation der Schüler/-innen und
Stärkung des Verantwortungsbewusstsein
Transparenz der Lerninhalte, Lernwege und Beurteilungskriterien
Konsequenz im Arbeitsverhalten
3. Hinführung zum selbstständigen Arbeiten Unterstützung der Organisation der eigenen Arbeit. Anbieten offener Unterrichtsformen und Nutzen verschiedener Informationsquellen Schwierigkeitsgrad von Aufgaben einschätzen lernen und Arbeitsformen wie Wochen- oder Tagesplan
4. Anbahnung des „ganzheitlichen Lernens“ Lernen mit allen Sinnen -Forschen und Entdecken -Eigen- und mitverantwortliches Handeln -Eigene konkrete Erfahrungen machen -Fächerübergreifendes Lernen Offene Unterrichtsformen wie Wochenplan, Stationenlernen, Werkstattunterricht usw. und Bewegungspausen