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Aus der Schulgeschichte :

Eine Zusammenstellung von Informationen aus den Schulchroniken der KGS Nieheim, KGS Oeynhausen und der KGS Sommersell

Zitat:

„Am 09.08.1969 öffnete die Grundschule Nieheim- Katholische Bekenntnisschule des Volksschulverbandes Nieheim- zum ersten Male ihre Tore.

Die Entstehung der Grundschule Nieheim hatte ihre Ursache in der Neuordnung des Volksschulwesens, wodurch für den Bereich der Volksschule zwei selbständige Schulen, die Grundschule (Jahrgang 1-4 umfassend) und die Hauptschule (Jahrgang 5-9 umfassend) entstanden. Voraussetzung für die Neuregelung war die Bildung eines Volksschulverbandes aus den Gemeinden des Amtes Nieheim gewesen.

Nach der Reform entstanden im Amte Nieheim folgende Schulen:

Die Katholische Grundschule Sommersell, die Katholische Grundschule Oeynhausen. Die Katholische Grundschule Nieheim und die Hauptschule Nieheim als Gemeinschaftshauptschule.

Aufgelöst wurden sämtliche Schulen im Amtsbezirk. Die Schulgebäude der Gemeinden Holzhausen, Erwitzen, Merlsheim, Eversen, Entrup standen von jetzt an leer. Das Inventar wurde den neu entstandenen Schulen zum größten Teil zugewiesen“ (aus der Chronik der KGS Nieheim).

Die Grundschule befand sich zunächst im Gebäude an der Marktstraße in Nieheim, das sich aber schnell als zu klein erwies, besonders der Schulhof reichte für die rund 230 Schüler nicht aus. Auch der Straßenverkehr verursachte schon damals erheblichen Lärm, der das Unterrichten störte.

So zog „die Grundschule“ nach dem Bau der Realschule, 1968, in das jetzige Schulgebäude in der Lehmkuhle um.

Die KGS Oeynhausen und die KGS Sommersell haben ihre Standorte während der fast 40-jährigen Bestehenszeit nicht gewechselt.

In Oeynhausen fand jedoch in den Jahre 1994/1995 eine große Renovierungsmaßnahme statt, bei der eine neue Turnhalle gebaut und das Schulgebäude komplett umgebaut und modernisiert wurde.

Auch in Sommersell gab es regelmäßig kleinere Renovierungsmaßnahmen.

Der Schulträger sorgte sehr zum Wohl der Kinder für seine Schulen und zeigte sich immer wieder offen für Anfragen und Wünsche.

Durchschnittliche Schülerzahlen seit 1969:

In der KGS Nieheim gab es durchweg eine Schülerzahl von rund 210 - 240 Schülern. In der KGS Oeynhausen und in der KGS Sommersell lagen die Zahlen bei durchschnittlich 70 - 100 Schülern.

Einzugsgebiete:

Die KGS Nieheim besuchten Kinder aus der Kernstadt, Holzhausen und Erwitzen.

Die KGS Oeynhausen beschulte zunächst die Kinder aus Oeynhausen und Merlsheim, später auch die Kinder aus Himmighausen und Schönenberg.

In die KGS Sommersell gingen die Kinder aus Sommersell, Eversen, Entrup und Kariensiek.

SchulleiterInnen der 3 Nieheimer Grundschulen:

KGS Nieheim:
- Frau Marianne Düwel (1969 - 1998)
- Herr Heinz Wille (1998 - 2008)

KGS Sommersell:
- Frau Josefine Rohde (1969 - 1992)
- Frau Christhild George (1992 - 2002)
- Frau Irmgard Hake (2002 - 2007)

KGS Oeynhausen:
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Herr Bruno Scheller (1969 - 1992)
- ein Jahr Vakanz
- Frau Karin Finkeldei (1993 - 2004)
- Frau Elisabeth Schlamann (2004 - 2007)

Entstehung des Grundschulverbundes

- Zum 01.08.2007 wurde auf Grund sinkender Schülerzahlen der Grundschulverbund der Stadt Nieheim gegründet.

- Im Schuljahr 2007/2008 gab es den Hauptstandort Nieheim und die beiden Teilstandorte Oeynhausen und Sommersell.

- Der Standort Oeynhausen wurde mit Ablauf des Schuljahres 2007/2008 geschlossen.

- Der Teilstandort Sommersell ist sukzessive mit dem Ende des Schuljahres 2011/2012 ausgelaufen.

- Schülerzahl des Grundschulverbundes im Schuljahr 2012/13: 255
- Anzahl der Kollegen: 17
- Schulleiter des Grundschulverbundes wurde Herr Heinz Wille (01.08.2007 - 31.01. 2008).
- Am 01.02.2008 übernahm Frau Karin Finkeldei die Schulleitung.

Mit dem Schuljahr 2012/2013 wurde der Grundschulverbund aufgelöst. Der Schulname lautet seitdem „Katholische Grundschule der Stadt Nieheim“.

- Zum 01.08.2013 wurde Frau Anette Berndt stellvertretende Schulleiterin.


Schulentwicklung:

-
Schülerzahl im Schuljahr 2014/2015: ca. 240

- Laut Schulentwicklungsplan werden die Schülerzahlen langfristig auf eine Zweizügigkeit der Grundschule hinauslaufen.

- Voraussichtlich wird zum Schuljahr 2017/2018 der Umzug in das bis dahin zu renovierende Hauptschulgebäude stattfinden. Ein Raumkonzept wurde bereits entwickelt.

- Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 konnten ca. 220 Schülerinnen und Schüler sowie das gesamte Kollegium und Mitarbeiterteam in das zur Grundschule umgebaute und renovierte ehemalige Hauptschulgebäude - wie geplant - einziehen.